Pädagogische Schwerpunkte

1. Voraussetzung und Ausgangslage:

Die Kraichgauschule ist ein Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum (kurz SBBZ, ehemals Förderschule) mit derzeit etwa 70 Schülern in 7 Klassen.  Das Einzugsgebiet umfasst neben der Kernstadt Eppingen die Stadtteile Elsenz, Mühlbach, Adelshofen, Richen, Kleingartach, Rohrbach und außerdem die Ortschaften Ittlingen, Gemmingen, Stebbach und Sulzfeld. Mit den letztgenannten Ortschaften gibt es Verträge bezüglich des Schulbezirkes mit der Stadt Eppingen. Durch den Umzug der Förderschule im Jahr 2003 aus dem Kernstadtgebiet Eppingens nach Eppingen-Elsenz sind mehr als 95% der Schüler auf die Busbeförderung angewiesen. Die Schülerbeförderung der Förderschule muss mit Rücksicht auf das Eppinger Schulzentrum (ca. 3000 Schüler) erfolgen. Daher sind die Unterrichtszeiten immer von der Gesamtlage des Schülertransportes abhängig.

Derzeit sind 15 Lehrerinnen und Lehrer, 1 Hausmeister, 1 Schulsozialarbeiterin, 1 Hortleiterin, 1 hauswirtschaftlicher Betriebsleiter, 2 Lehrbeauftragte und 6 Jugendbegleiterinnen an der KGS beschäftigt. Eine Schulbegleiterin für ein Kind der Grundstufe ist seit Kürze ebenfalls tätig. Diese decken das gesamte Unterrichtsangebot für 5 Vormittage und 3 Nachmittage ab. Diestädtische Nachmittagsbetreuung findet am Mittwoch statt.

2. Leitgedanken der Schule

Im SBBZ werden Kinder und Jugendliche von Klasse 1 bis 9 (Anm.: im folgenden als „Schüler“, bezeichnet, wobei weibliche Form Schülerinnen mit eingeschlossen ist) beschult und unterrichtet. Diese können aus unterschiedlichen Ursachen den Leistungsanforderungen einer Regelschule nicht gerecht werden: allgemeine bzw. spezifische Entwicklungsverzögerungen, vorübergehende bzw. überdauernde Lernstörungen oder Lernbeeinträchtigungen, Sprachauffälligkeiten und –behinderungen oder soziokulturelle Hintergründe. Ebenso werden Schüler mit auffälligen Verhaltensmustern (siehe Kooperation Chr.-Heinrich-Zeller Schule Kleingartach) kooperativ im Bereich Förderschule beschult.

Der Anteil von Schülern mit Migrationshintergrund bzw. ausländischer Herkunft liegt ca. 35%.

Ziel der Förderschule ist es, Schüler zum geeigneten Zeitpunkt den Wechsel in eine Regelschule zu ermöglichen.

Im Rahmen des Bildungsplanes der Förderschule von 2008 werden an der KGS folgende zusätzliche Schwerpunkte gesetzt:

  • Frühförderung und Prävention
  • Bewegungserziehung und Bewegungsförderung
  • Gesunde Ernährung
  • Soziales Lernen
  • Berufliche Vorbereitung

 Dabei sehen unterrichtliche Inhalte besonders vor:

  • Praxis-, Projekt- und Handlungsorientierung
  • Individualisierung aufgrund unterschiedlicher (Lern-)Voraussetzung
  • Erwerb berufsrelevanter Kompetenzen

3. Organisation

Unsere Schule ist für die Grundstufe (Klassenstufe 1 bis 4) Ganztagesschule i.S.v. §4 SchG und hat den Status „Schule mit erweitertem und ergänzenden Nachmittagsangebot“ für die Hauptstufe (Klassenstufe 5 bis 9). Der Kernunterricht am Vormittag findet von 8.05 Uhr bis 12.35. In der Mittagspause bis 13.15 Uhr stehen Spielangebote sowie das Schülercafé für die Schüler zur Verfügung.Der Nachmittagsunterricht beginnt wieder 13.20 Uhr und endet um 15.05 Uhr für alle Schüler verpflichtend. Dieser gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Teil finden Mittagsangebote für die "Kleinen" statt. Dabei können Angebote im Ruheraum, Spiele- und Bastelraum oder im Bauzimmer gewählt werden. Die "Großen" der Hauptstufe werden in den Klassen in den sogenannten Lerninseln unterrichtet. Hier werden Hausaufgaben erledigt, Arbeiten vorbereitet oder individuelle Arbeiten erledigt bzw. nachgeholt. Ergänzende Unterrichtsangebote und Arbeitsgemeinschaften (AGen)  finden im zweiten Teil statt. Diese werden sowohl durch Lehrkräfte wie auch ergänzend durch Lehrbeauftragte und Jugendbegleiter abgedeckt: Schach, Sport, Basteln, Foto, Schülercafé, Nähen, Tanz, Bienen, Kunst werden angeboten, in die sich die Schüler zu Schuljahrebeginn einwählen können. In der Regeln werden die AGen zum Schulhalbjahr gewechselt.

Außerunterrichtliche Angebote an der KGS:

  • Beratung im Vorschulbereich (Kindergarten) und Kooperation an Regelschulen
  • Inklusion an der GMS Hellbergschule in Eppingen
  • Inklusion an der GMS Wolf-vonGemmingen-Schule in Gemmingen
  • Schulsozialarbeit (60%-Stelle) gemeinsam mit der Grundschule Elsenz
  • Mensabetrieb: ein hauswirtschaftlicher Betriebsleiter bereitet das Essen mit Unterstützung des Mensateams zu (aktuell ca. 200 Essen/wöchentlich). Die Versorgung findet auch für die Schüler des Horts an der Grundschule Elsenz statt.

 4. Kooperation:

  • allgemeine Schulen in der Raumschaft Eppingen
  • Förderverein der KGS
  • Stadt Eppingen
  • Hallo Team Elsenz
  • Sponsoren und Partner

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Speisepläne aktuell:

voraussichtlich erst wieder ab 20.04.2020